Willkommen

Wie wollen wir (über-)leben?

Die Mensch­heit ist mate­ri­ell rei­cher als jemals zuvor. Es gibt mehr Men­schen, mehr Wis­sen, Geld, Pro­duk­te als jemals zuvor in der Geschich­te. Sta­tis­tisch ging es der Mensch­heit mate­ri­ell noch nie so gut … und doch noch nie so vie­len Men­schen so schlecht! Zugleich rasen wir alle nach Ansicht vie­ler Exper­ten auf den Abgrund zu: öko­lo­gisch, finan­zi­ell, exis­ten­ti­ell.

Täg­lich wird offen­sicht­li­cher: Die poli­ti­sche Agen­da wird von der Dik­ta­tur der Finanz­welt bestimmt. (sie­he ARD Doku: Geld regiert die Welt und Arte Doku: Ame­ri­kas Krie­ge und Ame­ri­kas Lügen)
Das par­la­men­ta­ri­sche Sys­tem ist Fas­sa­de, die Par­la­men­te zu blo­ßen Legi­ti­ma­ti­ons­in­stan­zen weni­ger Finanz­zen­tra­len ver­kom­men. Der Gestal­tungs­spiel­raum der Poli­tik ten­diert gegen Null. Eine grund­sätz­li­che Ände­rung des Desas­ters ist nicht in Sicht. Die poli­ti­schen Par­tei­en haben sich in ihren klei­ner wer­den­den Nischen ein­ge­rich­tet und bie­ten wil­lig auch wei­ter­hin ablen­ken­des Kas­perl­thea­ter an der Ober­flä­che, um dann in den Hin­ter­zim­mern wenigs­tens noch ein biß­chen bei den wirk­lich wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen mit­re­den zu dür­fen. Die Demo­kra­tie wird zwi­schen den „alter­na­tiv­lo­sen“ Dik­ta­ten schein­bar unver­än­der­ba­rer öko­no­mi­scher „Sach­zwän­ge“ und den kurz­fris­ti­gen Eigen­in­ter­es­sen der Par­tei­en zer­rie­ben. Selbst die Men­schen in Deutsch­land schei­nen kaum mehr Chan­cen zu sehen und ver­su­chen, den Sta­tus Quo und erwor­be­ne Pfrün­de zu erhal­ten.

Die verbliebenen Chancen nutzen – Eigeninitiative entwickeln

Zuneh­mend deut­li­che Impul­se, den gesell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Wan­del selbst­be­stimmt und gemein­wohl­ori­en­tiert zu gestal­ten, kom­men aus zivil­ge­sell­schaft­li­chen Initia­ti­ven. Von der Grund­ein­kom­mens­be­we­gung über die ver­schie­de­nen Geld­re­for­mi­nitia­ti­ven und Demo­kra­tie­re­form­an­sät­ze bis hin zur Gemein­schafts- und zur Tran­si­ti­on-Town-Bewe­gung: Über­all begin­nen Bür­ger auf­zu­wa­chen und Eigen­in­itia­ti­ve zu ent­wi­ckeln. Noch gelingt es der Medi­en­olig­ar­chie, die­se ver­ein­zel­ten Ansät­ze von Basis- und Ver­net­zungs­ak­ti­vi­tä­ten zu igno­rie­ren.

Zur wei­te­ren Ein­füh­rung ins The­ma: Vor­trag Johan­nes Stütt­gen, Omni­bus für Direk­te Demo­kra­tie

Die Mit­glie­der der „Regio­na­len Char­ta Initia­ti­ve“ sind der Mei­nung, daß ein Zusam­men­kom­men die­ser Ansät­ze und Initia­ti­ven in neu­er Qua­li­tät not­wen­dig und ein Gebot der Zeit ist.
Dafür för­dern wir regio­na­le, basis­de­mo­kra­ti­sche Ver­net­zung und Begeg­nung, u.a. orga­ni­sie­ren wir im Früh­jahr und im Herbst eine Demo­kra­tie­kon­fe­renz.